Historie obcí a přilehlého okolí

Straußnitz-Zweiter Weltkrieg

 

Skola a kostel

Gefallene Soldaten aus den Ortschaften Straußnitz, Neustadtl, Oberliebich, Schossendorf, Hammer bei Brüx, Berlin-Neukölln und Rheyt bei Mönchengladbach

von

Petr Fletcher, Emanuel Selz und Reinhard Selz

Straußnitz – Weimar – Magdeburg

2014–2015

Die Recherche nach den gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkrieges für die Gemeinde Straußnitz wurde vom Archiv in Böhmisch Leipa ermöglicht. Das Archiv gestattete die Einsicht in das Original des dort aufbewahrten Memorabilienbuches1 der Kirchengemeinde von Straußnitz. Aus Anlass des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges soll mit diesem Beitrag an die gefallenen Soldaten erinnert werden.

Es sei der Hinweis gestattet, dass neben in Straußnitz (Stružnice) geborenen Personen auch solche aus umliegenden Orten genannt werden. Offensichtlich hat das seinen Grund in der Tatsache, dass beispielsweise Schönborn (Stráž u České Lípy), Schossendorf (Radeč) und Oberliebich (Horní Libchava) evtl. zum Kirchensprengel Straußnitz gehörten oder ein Wohnortswechsel erfolgte. Für Neustadtl (Jezvé), Böhmisch Leipa (Česká Lípa) und Hammer (Hamr) bei Brüx (Most) ist das offensichtlich der Fall.

Die Nennung des Namens Rheyt bei Mönchengladbach (Hubert Krüppel Nr. 12) erklärt sich eindeutig durch den Umzug der Ehefrau des Gefallenen nach Straußnitz. Wegen eines Bombenangriffes auf ihren Heimatort wurde sie evakuiert.

Der Geburtsort Berlin-Neukölln für Georg Wein Nr. 26 und die Nennung im Memorabilienbuch erklärt sich offensichtlich aus der Tatsache, dass er vor Kriegsbeginn eine örtliche Veränderung seines Tätigkeitsfeldes vorgenommen hatte.

Unklar sind die Angaben für Walter Doms Nr. 33. Die Angaben beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nennen einen Straußnitzer mit dem Namen Walter Dans.

Nach Auskunft einer Zeitzeugin aus Kosel (Kozly) war in ihrem Heimatort eine Familie Doms ansässig, deren Sohn mit einer Wienerin verheiratet war und in Straußnitz lebte. Deren Sohn Walter Doms war Kriegsteilnehmer und galt als vermisst. Es wird auch vermutet, dass Walter Doms in Wien geboren sein könnte.

Offensichtlich beruhen die Angaben beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf einer Fehlinformation oder einem Schreibfehler.

Ein Besuch auf dem Rogätzer Friedhof mit Besichtigung der Grabanlagen bestätigt die Aussagen der Zeitzeugin. Auch die von der Friedhofsverwaltung weitergegebenen Unterlagen lassen den Schluss zu, dass es sich um Walter Doms handelt.

Ob es sich bei den im Memorabilienbuch Genannten (Tabelle 1) nur um einen Personenkreis handelt, welche der katholischen Glaubensgemeinschaft angehörten, konnte nicht festgestellt werden. Allerdings ist es zu vermuten, da die Seelen- oder Totenmessen für die Gefallenen von den katholischen Angehörigen der Soldaten veranlasst wurden.

Die in den Tabellen 2 und 3 genannten Soldaten handelt es sich um Gefallene, die unter der Rubrik Gräbersuche beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge verzeichnet sind.

Die Aufstellung der Gefallenen (Nr. 1–38) in den Tabellen erfolgte in alphabetischer Reihenfolge mit Angaben zum Dienstgrad, Geburtsort, Todestag und soweit vorhanden, mit Bemerkungen zu Besonderheiten.

Das handschriftliche Memorabilienbuch enthält eine Reihe von beigelegten bzw. eingeklebten Todesanzeigen (Abb. 6–16), die von den Angehörigen der Soldaten in der zeitgenössischen Presse veröffentlicht wurden.

Die Zitierung erfolgt im Wesentlichen nach den Originaleintragungen unter Beibehaltung der damaligen Schreibweise. Offensichtliche grammatikalische und orthographische Fehler wurden behutsam korrigiert. Ortsnamen konnten nicht in jedem Fall identifiziert werden. Abkürzungen werden am Schluss erklärt.

Die Schreibweise erwähnter Ortsnamen kann sich inzwischen verändert haben. So ist heute beispielsweise für Neustadtl auch Neustadtel oder auf tschechischem Staatsgebiet Jezvé zu finden.

Die Korrekturen und Ergänzungen der Angaben im Memorabilienbuch erfolgten in eckigen Klammern [ ]. Die zitierten Textstellen erfolgen in Anführungszeichen » «.

Abbildung 1

Das im Jahre 1924 in Straußnitz errichtete Kriegerdenkmal der Gemeinden Straußnitz und Schönborn für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges schuf der Oberpolitzer (Horní Police) Bildhauer Franz Rosa. Es wurde 1945 zerstört bzw. von der Bevölkerung gesichert. So wurde die figürliche Darstellung des Kriegers auf dem Denkmal 2013 wiederentdeckt. Das Foto einer Postkarte (Abb. 1) stellte Ing. David Tröschel, Sandau (Žandov) für diesen Beitrag zur Verfügung. Entnommen wurde es dem Jahreskalender Stružnice-Jezvé 2014 für den Monat November. Herausgeber: Gemeinde Straußnitz. Autor: Petr Fletcher, Straußnitz.

Grundsätzliche Bemerkungen zum Straußnitzer Memorabilienbuch

Das Memorabilienbuch der Pfarrgemeinde Straußnitz umfasst den Zeitraum von 1853 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

Begonnen wurde es vom Pater Joseph Adolph Neumann (1806–1867), der als Pfarradministrator für die Gemeinde Straußnitz eingesetzt wurde. Von ihm und seinen Nachfolgern, Pfarrern und Administratoren, erfolgten handschriftliche Eintragungen zur Kirchen- und Ortsgeschichte.

Der Band enthält eine Fülle von Dokumenten und zahlreiche Abschriften, die Registrierung von wichtigen kirchlichen Ereignissen, Geburten, Hochzeiten und Todesfällen. Darüber hinaus werden bedeutsame den Ort Straußnitz betreffende Ereignisse, die geschichtlichen Entwicklung des Pfarrsprengels, genealogische Untersuchungen zu einzelnen Familien, Rechtsstreitigkeiten zwischen Gemeinde und Pfarramt, Finanztransaktionen und Naturkatastrophen geschildert.

Augenzeugenberichte von Bewohnern der Gemeinde Straußnitz machen die Handschrift zu einer bemerkenswerten Sammlung von kuriosen und dramatischen Schilderungen.

Eingefügte Dokumente wie handgezeichnete Pläne von Straußnitz und Schönborn, eingeklebte Fotos von wichtigen Persönlichkeiten, Todesanzeigen und Wahlzettel machen es zu einem außerordentlichen Quellenwerk zur Erforschung der Regionalgeschichte Böhmens.

Die Abbildungen 3 und 4 zeigen den Einband des Memorabilienbuches. Die Abbildung 5 zeigt Seite 302 der Chronik. Hier gewinnt der Betrachter einen Eindruck von der fast durchgängig zweispaltig angelegten Handschrift. Ob es sich dabei in jedem Falle um die Originalhandschrift des Pfarrers, des Administrators oder um die von Angestellten der Pfarrei handelt, kann hier nicht festgestellt werden.

In der breiteren Spalte wurden die wichtigsten Ereignisse durch den Pfarrer oder Administrator festgehalten, in den schmaleren Randspalten wurden zur besseren Orientierung Schwerpunkte aus dem formulierten Text hervorgehoben. In vielen Fällen sind sie unterstrichen und hin und wieder farblich gekennzeichnet.

Abbildung 2

Abbildung 2

 .Für den Zeitraum ab 1939–1945 waren die Pfarrer Ferdinand Kraupner        (1878–1962) und Franz Reichelt (1905–?) für die Führung des      Memorabilienbuches verantwortlich.

  Die Abbildung 2 zeigt einen Ausschnitt von dem später hinzugefügten Titelblatt    der Handschrift.

Abbildung 3 und 4

Abbildung 5

Auszüge aus dem Memorabilienbuch der Kirchgemeinde Straußnitz

Tabelle 1: Gefallene Soldaten des Zweiten Weltkrieges 1939–1945 der Gemeinde Straußnitz

Die tabellarische Übersicht der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erfolgt in erster Linie nach den Eintragungen im Memorabilienbuch der Jahre 1941–1945. Hier werden in vielen Fällen neben den Namen der Gefallenen die Lebensdaten, in einigen Fällen die Eltern, Hausnummern, Todesorte und Verwundungen und die Todesursache genannt.

Bei einigen Soldaten finden Kriegsauszeichnungen Erwähnung. In die Zusammenfassungen unter der Rubrik Volksbewegung im Pfarrsprengel Straußnitz im Jahre 1941–1944 wurde die Anzahl der Gefallenen eingetragen.

 

 

  Name, Vorname

Dienstgrad

Geburtsdatum

Todestag

Todes-/Vermisstendatum

Todes-/Vermisstenort

Grabanlage

Geburtsort

Haus-nummer

Auszüge aus dem Memorabilienbuch Bemerkungen
1.        Anders, Edwin

Obergefreiter

* 01.01.1921
† 21.07.1943

Todes-/Vermisstendatum: 21.07.1943

Todes-/Vermisstenort: Orel/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 145

Memorabilienbuch S. 295:

» … Heldentod des Obergefreiten Edwin Anders. Geboren am 1.1.1921 in Straußnitz № 2 145 als ehelicher Sohn des Anders, Josef, Gastwirt in Straußnitz № 145 und der Maria Martha, geb.3 Schäfer aus Straußnitz. Gefallen am 21.7.1943 bei Orel (Russland).Inhaber des EK II4 und des Verwundetenabzeichens. R.I.P.5 … «

siehe Todesanzeige Abb. 6
2.        Andersch, Josef

Gefreiter

* 10.06.1920
† 09.12.1941

Todes-/Vermisstendatum: 09.12.1941

Todes-/Vermisstenort: Stareje Petrischewa/
Sowjetunion

Neustadtl

Nr. 73

Memorabilienbuch S. 269:

» … Heldentod Gefreiter Josef Andersch. In den Kämpfen im Osten fiel er am 9.12.1941 bei Stareje Petritschewa infolge eines Kopfschusses. Am Nordausgange musste ihn die Kompanie bei Nozmorovka allein zurücklassen. Für seine Tapferkeit als Melder erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse, geboren ist er am 10.6.1920 in Neustadtl. R. I. P. … «

3.        Böhm, Erich

?

* 23.04.1919
† 29.11.1941

Todes-/Vermisstendatum: 29.11.1941

Todes-/Vermisstenort:
Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 96

Memorabilienbuch S. 264:

» … Für das Vaterland sind gefallen in den Kämpfen im Osten Erich Böhm starb außerhalb der Heimat. … «

4.        Böhm, Willibald

Oberkanonier

* 17.10.1921
† 06.08.1942

Todes-/Vermisstendatum: 06.08.1942

Todes-/Vermisstenort: Kowalenko, 15 km westlich von Axni/Sowjetunion ?

Straußnitz

Nr. ?

Memorabilienbuch S. 281:

» … Heldentod des Oberkanonier(s) Willibald Böhm. Böhm, Willibald geboren am 17. Oktober 1921 in Straußnitz Nr. 23 ist gefallen am 6. 8.1942 beim Bombenangriff bei Konalenko, 15 km westlich von Axni (Russland) im Ostfeld-

zuge. … «

siehe Todesanzeige Abb. 7

Die Angabe der Hausnummer im Memorabilienbuch ist lt. Auskunft des Zeitzeugen Gerhard Wöhle falsch.

5.        Brath, Kurt

Obergefreiter

* 19.01.1922
† 16.08.1944

Todes-/Vermisstendatum: 16.08.1944

Todes-/ Vermisstenort: Warschau-
Walki/Polen

Böhmisch Leipa Memorabilienbuch S. 301/302:

» … Heldentod des Obergefreiten Kurt Brath. Geboren am 19.1.1922 in B(öhmisch) Leipa als Sohn des Karl Brath, Angestellter beim Arbeitsamt in B. Leipa u. d. Martha geb. Pappert aus B. Leipa, verheiratet mit Martha Hocke aus Straußnitz № 63. Von Beruf war er Maschinenschlosser. Gefallen am 16.8.1944. Begraben bei Walka bei Warschau. … «

6.        Fischer, Walter

Obergefreiter

* 14.12.1914
† 07.02.1943

Todes-/Vermisstendatum: 07.02.1943

Todes-/Vermisstenort: Schachty/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 171

Memorabilienbuch S. 287:

» … Heldentod des Obergefreiten Walter Fischer. Geboren am

14.12.1914 in Straußnitz. Gestorben am 7.2.1943 um 24h 6 infolge Bauchschutzverletzung. Es trat Körperverfall und Bewusstlosigkeit ein. Beigesetzt wurde er auf dem Heldenfriedhofe der Stadt Schachty unter militärischen Ehren durch den Standortpfarrer. Getraut ist er am 11.3.1939 in Straußnitz mit Frieda Maria Thume. Er nahm an den Feldzügen teil in Frankreich, Russland. Bei Charkov erlitt er im Juni 1942 eine Kopfverletzung. Ein Söhnlein, Herbert Fischer geboren 11.7.1939, in Straußnitz trauert um seinen Vater. … «

siehe Abb. 23.1 und 23.2
7.        Hackel, Wenzel (Josef)

Gefreiter

* 06.05.1920
† 17.10.1941

Todes-/Vermisstendatum: 17.10.1941

Todes-/Vermisstenort: Wjasma bei Moskau

Grabanlage:
Duchowschtschina/ Sowjetunion

Straußnitz Memorabilienbuch S. 269:

» … In den Kämpfen im Osten ist auch gefallen Gefreiter Hackel [,]Wenzel (Beckenschuss). E.K. II. Geb. 6. 5. 1920 Straußnitz. Gefallen 17. 10. 1941 bei Wjasma bei Moskau aus Straußnitz. … «

[Ruht auf der Kriegsgräberstätte in Duchowschtschina.]

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

8.        Hampel, Karl

Unteroffizier

* 18.09.1915
† 13.06.1942

Todes-/Vermisstendatum: 13.06.1942

Todes-/Vermisstenort: Gubkino nördlich von Kursk/Sowjetunion

Hammer bei Brüx Memorabilienbuch S. 271:

» … Heldentod Uffz.7 Karl Hampel. Am 13. Juni 1942 fiel im Ostfeldzug Uffz. Karl Hampel in Gubkino ndl.8 Kursk im 27. Lebensjahre. Geb.

18.9.1915 in Hammer b.[ei] Brüx. Von Beruf war er landwirtschaftlicher Arbeiter. Gefallen in Russland. … «

siehe Todesanzeige Abb. 8
9.        Hein, Wilhelm

Grenadier

* 01.02.1921
† 17.01.1943

Todes-/Vermisstendatum: 17.01.1943

Todes-/Vermisstenort: Staraja Stanitsa, Kamensk/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 27

Memorabilienbuch S. 287:

» … Heldentod des Grenadiers Wilhelm Hein. Geboren am 1.2.1921 in Straußnitz. Vom Beruf Tischler in der Pianofabrik Rössler in B. Leipa. Gefallen am 17.1.1943 in Star, Starniza bei Kamenzk in Russland. In der Ortsmitte zur Ruhe gebettet. Deutschland muss leben, auch wenn wir sterben müssen. Die Toten leben bei uns weiter, denn ihr Opfer verpflichtet uns. Er ist ein Baustein für Deutschlands Zukunft und Größe geworden. Er war ein Vorbild eines tapferen Soldaten. Hat Achtung und Anerkennung im Kreise seiner Kameraden erworben. Die Großmutter lebt nur noch von den Angehörigen, und sie trauert um ihren Enkel. … «

10.    Hocke, Walter

Grenadier

* 27.01.1921
† 25.01.1942

Todes-/Vermisstendatum: 25.01.1942

Todes-/Vermisstenort: Palatky bei /Moskau/ Sowjetunion

Schossendorf Memorabilienbuch S. 269:

» … Heldentod Walter Ho(c)ke. † gefallen 25.1.1942 in Palatky in der Nähe von Moskau, begraben bei Zaselka, geboren am 27.1.1921 in Schossendorf. In den Kämpfen im Osten gefallen im Kampfe gegen den gottlosen Bolschewismus. Die hl.9 Seelenmesse für Ihn wurde in der Pfarrkirche zu Straußnitz gelesen am 11. März 1942. R.I.P. … «

siehe Todesanzeige Abb. 9
11.    Jahnel, Alfred

Obergefreiter

* 26.04.1914
† 15.12.1944

Todes-/Vermisstendatum: 15.12.1944

Todes-/Vermisstenort: Arnstadt/Thüringen/ Deutschland

Straußnitz

Nr. 153

Memorabilienbuch S. 301:

» … Heldentod des Obergefreiten Alfred Jahnel. Geboren am 26. April 1914 in Straußnitz № 153, ehelicher Sohn des Jahnel, Robert Augustin, Hilfsarbeiter Straußnitz № 146 u. der Berta Weigelt in Straußnitz № 153. Eisenbahner, vom Beruf Dachdecker. Verwundet am

28.11.1944. Erst gelegen im Reservelazarett Oberhof. Granatsplitter, Steckschuss am rechten Handgelenk. Es trat Wundinfektion, Wundstarrkrampf, Herzschwäche [ein]. Gestorben am 15.12.1944. 23.20 h. Begraben auf dem Friedhof im Reservelazarett Arnstadt in Thüringen. Begraben auf dem Friedhof, Ehrenteil in Arnstadt am 23. Dezember 1944. Vorher war er verwundet worden in Russland. Bauchschuss. Er lag 6 Monate in Gips. … «

siehe Abb. 22
12.      Krüppel, Hubert

Unteroffizier
* 16.02.1914
† 24.01.1945

Todes-/Vermisstendatum: 24.01.1945

Todes-/Vermisstenort: Heinsberg-Kirchhoven/ Deutschland

Rheyt bei Mönchen-gladbach Memorabilienbuch S. 301:

». … Heldentod des Unteroffiziers Hubert Krüppel. Gefallen am

24.1.1945 Heinsberg. Infanteriegeschoss durch den Kopf. Kaufmännischer Angestellter vom Beruf. 31 Jahre alt. Er stammt aus Reit bei M(ö)nchen-Gladbach10. Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern. Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber. Seine Frau u. 1 Söhnlein sind bei der Familie Eichler als Bombengeschädigte untergebracht. … «

lt. Angaben in www.weltkriegs
opfer.de
war sein Geburtsort Veersen/Niederlande am 16.02.1914 und sein Todes-/Vermisstenort unbekannt. Seine letzte Ruhestätte ist Heinsberg-Kirchhoven. Block A Grab 15.
13.      Liehne, Rudolf

Soldat

* 18.05.1922
† 01.09.1942

Todes-/Vermisstendatum: 01.09.1942

Todes-/Vermisstenort: Korotojak/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 28

Memorabilienbuch S. 281:

» … Heldentod Rudolf Liehne geboren am 18.5.1922 in Straußnitz. Nr. 28. Gefallen im Ostfeldzuge gegen Russland am 1.9.1942 beim Gefecht am Korotojak. Beerdigt auf dem Soldatenfriedhofe 10 km südwestlich der Stadt Ostergoshok. … «

14.      Lukesch, Josef

Obergefreiter

* 26.08.1919
† 09.09.1942

Todes-/Vermisstendatum: 01.09.1942

Todes-/Vermisstenort: Stalingrad/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 83

Memorabilienbuch S. 282:

» … Heldentod des Obergefreiten Josef Lukesch. Geboren am 26.8.1919 in Straußnitz. Gefallen am

9. September 1942 vor Stalingrad, am Ortseingang von Warschu (?) Jelschen, am Mittwoch den

9.9.1942 gegen 9 h. durch Granatsplitter in der Brust, Unterleib, rechten Oberschenkel, beigesetzt am 11.9.[1944] auf dem Ehrenfriedhof an der Bahnlinie 14 km westlich Stalingrad im Einzelgrab neben weiteren gefallenen Kameraden. (in Russland). … «

siehe Todesanzeige Abb. 10
15.      Patzner, Franz

Obergefreiter

* 05.09.1901
† 10.01.1945

Todes-/Vermisstendatum: 10.01.1945

Todes-/Vermisstenort: Sarajewo/Kroatien

Grabanlage: Deutscher Soldatenfriedhof
Sarajewo Neuer Teil 2. Terrasse 708

Straußnitz

Nr. 146

Memorabilienbuch S. 302:

» … Heldentod des Obergefreiten Franz Patzner: Franz Patzner ist geboren am 5.9.1901 in Straußnitz als ehelicher Sohn des Patzner, Franz Josef, Fabrikarbeiter in Straußnitz № 148 u. d. Franziska Lukesch aus Straußnitz № 185. † am 10.1.1945 im Feldlazarett in Sarajewo. Er war in Griechenland u. Serbien. Er liegt begraben auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Sarajewo Neuer Teil. 2. Terrasse 708 begraben. Vater von 4 Kindern. … «

siehe Todesanzeige Abb. 11 und Abb. 17
16.      Patzner, Karl

Obergefreiter

* 19.09.1919
† 27.12.1941

Todes-/Vermisstendatum: 27.12.1941

Todes-/Vermisstenort: offensichtlich Sowjetunion?

Straußnitz

Nr. 53

Memorabilienbuch S. 269:

» … In Straußnitz ist auch in den Kämpfen im Osten gefallen Karl Patzner. … «

17.      Pemsel, Wenzel

Gefreiter

* 01.05.1914
† 19.12.1942

Todes-/Vermisstendatum:19.12.1942

Todes-/Vermisstenort: Taly/Sowjetunion

Grabanlage: Kursk-Besedino

Straußnitz

Nr. 32

Memorabilienbuch S. 295:

» … Heldentod des Gefreiten Wenzel Pemsel. Gefallen am 19.12.1942 in Russland. [Todes-/Vermisstenort: bei Taly, Rußland]. Geboren am 1. Mai 1914 in Straußnitz № 32 als ehelicher Sohn des Philipp Pemsel, Schmiedemeister in Straußnitz № 32 u. d. Hermine, geb. Höhne aus Leukersdorf (?). Wenzel Pemsel heiratete in Straußnitz am 11.3.1940 Maria Behensky aus Oberliebich. Aus dieser Ehe ist geboren Ursula Gudrun Pemsel am 20.1.1942 in Straußnitz. … «

[Ruht auf der vom Volksbund errichteten Kriegsgräberstätte in Kursk-Besedino.]

siehe Todesanzeige Abb. 12

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

e. V.

?

/graebersuche.html.

18.      Peterle, Erich

Gefreiter

* 14.04.1923
† 28.09.1944

Todes-/Vermisstendatum: 28.09.1944

Todes-/Vermisstenort: Mengele-Lotyšsko/ Lettland

Straußnitz

Nr. 21

Memorabilienbuch S. 300:

» … Heldentod des Gefreiten Erich Peterle. Gefallen am 28. Sept.(ember) 1944 bei Mengeles in Lettland. Geboren am 14. April 1923 in Straußnitz № 21 als ehelicher Sohn des Peterle, Karl, Landwirtes in Straußnitz № 21 u. d. Anna Pemsel aus Straußnitz № 21. Gefallen am 28. September 1944 bei Mengeles in Lettland. Vorher nahm er teil an den Kämpfen an der Ostfront (Russland) und erlitt Verwundungen. Armschuss, Beinschuss. … «

19.      Pietschmann, Heinrich

Soldat

* 01.02.1921
† 24.08.1942

Todes-/Vermisstendatum: 24.08.1942

Todes-/Vermisstenort: Korotojak/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 9

Memorabilienbuch Seite 280

» … Heldentod. Soldat Heinrich Pietschmann. Gefallen am 24. August 1942 bei Korotojak ) in Russland. Im Granattrichter sich befindend erhielt er einen Volltreffer. Geboren am 1. Februar 1921 in Straußnitz. Von Beruf war er Hilfsarbeiter bei den Eisenwerken in Sandau. Infanterist. 2 Monate befand er sich an der Front. Die hl. Seelenmesse wird gelesen werden am 27. September 1942 9 h i. e. vormittags a. 18. S. n. Pf.11 [Tod]: Am Don-Flusse. … «

siehe Todesanzeige Abb. 13
20.     Pietschmann, Karl (Josef)

Obergefreiter

* 12.06.1910
† 25.11.1944

Todes-/Vermisstendatum: 25.11.1944

Todes-/Vermisstenort: Liepāja/Lettland

Straußnitz

Nr. 84

Memorabilienbuch S. 301:

» … Heldentod Karl Pietschmann. Geboren am 12. Juni 1910 in Straußnitz. № 84 ehelicher Sohn des Karl Pietschmann, Feldgärtners in Straußnitz № 84 und der Julie, geb Heinrich aus Straußnitz № 28. Obergefreiter. E.K. II (?) Pionier. Gefallen am 25.11.1944 (so!) in Lettland. An Feldzügen hatte er teilgenommen in Frankreich, Russland, Südslawien und Lettland … «

[Anmerkung am Rand] »Gefallen bei Libau in Lettland. Kriegsverdienstkreuz Kl. Ostmedaille12. … «

siehe Abb. 27.1 und 27.2
21.      Pietschmann, Karl

Feldwebel

* 20.08.1917
† 20.03.1944

Todes-/Vermisstendatum:20.03.1944

Todes-/Vermisstenort: Kowel/
Am 08.02.1944 Teilnahme an einer Schlacht bei Werchne-Michailowka/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 164

Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl:

» … Ehelicher Sohn des Karl und Anna Pietschmann in Straußnitz № 164. … «

Gefallen in Rußland.

Abb. 18 u. 26

In der

Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl 12

wird als Todestag der 20.03.1944 angegeben.

22.     Proft, Helmut

Soldat

* 26.04.1925
† 01.12.1944

Todes-/Vermisstendatum: 01.12.1944

Todes-/Vermisstenort: Slanec/Slowakei

Straußnitz

Nr. 125

Memorabilienbuch S. 300:

» … Heldentod des Soldaten Helmut Proft. Geboren am 26. April 1925 in Straußnitz. Sohn des Proft, Josef, Landwirt in Straußnitz. № 125 u. der Franziska Walburga Richter aus Kleinheide № 25. Gefallen am 1.12.1944 in Slanec ostwärts Kaschau.

Slowakei. … «

23.     Raischel, Karl

Unteroffizier

* 08.11.1915
† 09.07.1943

Todes-/Vermisstendatum: 09.07.1943

Todes-/Vermisstenort: Maja südlich von Orjol/Sowjetunion?

Straußnitz

Nr. 108

Memorabilienbuch S. 295:

» … Heldentod des Unteroffizier Karl Raischel. Geboren am 8.11.1915 in Straußnitz № 108 als ehelicher Sohn des Raischel, Karl, Feldgärtner in Straußnitz № 108 u. d. Emilie geb. Wedrich aus Kosel. Gefallen am

9. Juli 1943. [Todes-/Vermisstenort: Maja, 70 km südl.] bei Orel. … «

siehe Todesanzeige Abb. 14

Ergänzungen durch Angaben bei: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

24.     Reichelt, Josef (Adolf)

Unteroffizier

* 17.04.1919
† 25.10.1941

Todes-/Vermisstendatum: 25.10.1941

Todes-/Vermisstenort: Twer/Sowjetunion

Straußnitz

Nr. 157

Memorabilienbuch S. 264:

» … Gefallen ist in den Kämpfen im Osten im Kampf gegen den Bolschewismus der Unteroffizier Josef Reichelt aus Schönborn am 25.X.1941 und liegt begraben auf dem Heldenfriedhof in Kalinin im 23. Lebensjahr. [Todes-/Vermisstenort: Koljessnikowa]. Geboren ist Josef Reichelt als Sohn des Franz Reichelt Landwirtes u. Bürgermeisters in Schönborn № 16. und d. Anna geb. Liebzeit aus Straußnitz № 158. Eingerückt war er nach Friedberg in Hessen. Inf. Ers. Batt.13 36. Unteroffizier. … «

[Nach dem Volksbund vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab noch an folgendem Ort: Twer-Rußland.]

siehe Todesanzeige Abb. 15

Ergänzungen durch Angaben bei: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

25.     Rochelt, Franz

Obergefreiter

* 03.12.1916
† 23.08.1941

Todes-/Vermisstendatum: 23.08.1941

Todes-/Vermisstenort: Tripolje/Sowjetunion

Grabstelle: Kriegsgräberstätte Kiew

Straußnitz

Nr. 6

Memorabilienbuch S. 262:

» … In den Kämpfen im Osten, gegen den Bolschewismus (gottloser Kommunismus) fiel Franz Rochelt, geb. 3.XII.1916 in Russland am

23.8.1941 als Obergefreiter. [Todes-/Vermisstenort: Tripolje 30 km südl. Kiew]. Er wurde verwundet u. getötet durch einen Granatsplitter.

R. I. P. Die hl. Seelenmesse wurde für ihn aufgeopfert am 29.9.1941. … «

[Vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Kiew überführt worden.]

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. www.volksbund.de/graebersuche.html.

26.     Tietze, Wilhelm

Gefreiter

* 15.02.1924
† 05.11.1944

Todes-/Vermisstendatum:23.08.1941

Todes-/Vermisstenort: Posen/Deutschland
Heute Poznan/? Polen

Grabanlage: Mlawka

Straußnitz

Nr. 67

Memorabilienbuch S. 300:

» … Heldentod des Gefreiten Wilhelm Tietze. Geboren 15.2.1924 in Straußnitz als Sohn der Marie geb. Tietze in Straußnitz № 67. Gestorben am 5.11.1944. Er erhielt einen Bauchschuss. Er liegt auf dem Heldenfriedhof in Dorn hinter Posen (Ostpreußen) begraben. Im Lazarett ist er gestorben. Drei Mal [wurde] er verwundet. Feldzug

Russland. … «

[Ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Mlawka überführt worden. Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten.]

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. www.volksbund.de/graebersuche.html.

27.     Wein, Georg

Unteroffizier

* 29.11.1914
† 18.02.1944

Todes-/Vermisstendatum: 18.02.1944

Todes-/Vermisstenort: Apulia, offensichtlich ist die Region Apulien gemeint/Italien

Berlin-Neukölln Memorabilienbuch S. 297:

» … Heldentod des Unteroffiziers Georg Wein. Besitzer der Sudetenbefreiungsmedaille. Gefallen am 18.2.1944 bei Apulia (Italien) im 30. Lebensjahr. Geboren am 29.11.1914 in Neukölln – Berlin. Reichsbahngehilfe in Straußnitz

№ 183. … «

28.     Wöhle, Josef

Gefreiter

* 07.02.1922
† 10.10.1943

Todes-/Vermisstendatum:10.10.1943

Todes-/Vermisstenort: Sowjetunion ?

Straußnitz

Nr. 139

Memorabilienbuch S. 297:

» … Heldentod des Gefreiten Josef Wöhle gefallen am 10. Oktober 1943 in Russland. Geboren am 7. [Februar] 1922 in Straußnitz № 139. ehelicher Sohn des Wenzel Wöhle, Bahnarbeiter in Straußnitz № 139 und der Maria legitimierte Wünsch aus Straußnitz № 118. R.I.P. … «

siehe Todesanzeige Abb. 16
29.     Wöhle, Wilhelm

Gefreiter

* 12.12.1925
† 27.11.1944

Todes-/Vermisstendatum: 27.12.1944

Todes-/Vermisstenort: Surbourg/Frankreich

Grabanlage: Niederbronn-les-Bains

Straußnitz

Nr. 23

Memorabilienbuch S. 301:

» … Heldentod des Gefreiten Wilhelm Wöhle. Geboren am 12. Dezember 1925 in Straußnitz № 23 ehelicher Sohn des Wöhle, Richard, Landwirt in Straußnitz № 23 u. der Martha, geb. Otto in Straußnitz № 25. Gefallen am 27.XI.1944?. Im Elsass verwundet worden. In Hagenau bei Suzburg [Surbourg] begraben. Seitwärts von Aachen. Verwundung Bauchschuss. E.K. II. Klasse Verwundetenabzeichen. Feldzüge Russland, Holland. Von Beruf Landwirt. … «

[Ruht auf der Kriegsgräberstätte in Niederbronn-les-Bains.]

siehe Abb. 19, 20 u. 21

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. www.volksbund.de/graebersuche.html.
Todestag hier 27.12.1944

30.     Wünsch, Rudolf

Obergefreiter

* 27.08.1922
† 25.06.1944

Todes-/Vermisstendatum: 25.06.1944

Todes-/Vermisstenort: Obal (Obol) bei Witebsk/Sowjetunion

Schossendorf Memorabilienbuch S. 298/99:

» … Heldentod des Obergefreiten Wünsch, Rudolf. Wünsch, Rudolf ist geboren am 27.8.1922 in Schossendorf als Sohn des Hermann Wünsch Landwirtes in Straußnitz

№ 15 u. der Lydia Fieber aus Schossendorf. Gefallen in Russland am 25.6.1944. Er erlitt einen Kopfschuss, Er war geschätzt, geachtet, geliebt, tapfer und unerschrockener Soldat, freudig erfüllte er seine Pflicht. Gefallen ostwärts Obol, 52 km nordwestlich Witebsk, an der Rollbahn Polozk-Witebsk R.I.P. Inhaber des Krimschildes und der Rumänischen Medaillen. … «

31.      Zucker, Josef

Obergefreiter

* 11.01.1917
† 10.04.1942

Todes-/Vermisstendatum: 10.04.1942

Todes-/Vermisstenort: Redzy/Sowjetunion

Oberliebich (Horní Libchava)
wohnhaft
Straußnitz

Nr. 126 lt. Eintragung im Memorabilienbuch

Memorabilienbuch S. 270:

» … Heldentod des Obgefr.14 Josef Zucker. Straußnitz № 126. In den Kämpfen im Osten

(Redzy ? Russland) fiel am 10.4.1942 der Gefr.15 Josef Zucker vom Beruf Rasierer, geboren am 11.1.1917 in Oberliebich. Wohnte in Straußnitz № 126. Er war bei den Gebirgsjägern. Kompagnie Gebirgsjägerregiment 206. … «

siehe Todesanzeige Abb. 16a

Tabelle 2: Gefallene Soldaten aus Straußnitz, die nicht im Memorabilienbuch verzeichnet sind

Die zweite tabellarische Übersicht nennt Gefallene, die nicht im Memorabilienbuch, sondern im Verzeichnis beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. genannt werden.

  Name, Vorname

Dienstgrad

Geburtsdatum

Todestag

Todes-/Vermisstendatum

Todes-/Vermisstenort

Grabanlage

Geburtsort

Haus-
nummer

Auszüge aus den Angaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Bemerkungen
32.               Böhm, Walter

Unteroffizier

* 07.06.1911

† 20.04.1945

Todes-/Vermisstendatum: 20.04.1945

Todes-/Vermisstenort: Sperenberg-Fernneuendorf/Deutschland

Straußnitz

Nr. 59

» Walter Böhm ruht auf der Kriegsgräberstätte Sperenberg-Fernneuendorf.

Todes-/Vermisstendatum: 20.04.1945

Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet. «

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

33.               Doms, Walter

?

* 18.01.1921
† 13.04.1945

Todes-/Vermissten-datum: 13.04.1945

Todes-/Vermisstenort: Rogätz/Deutschland

Straußnitz

Nr. 93

» Walter Doms ruht auf der Kriegsgräberstätte in Rogätz. …

Todes-/Vermisstendatum: 13.04.1945

Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet. «

siehe Abb. 32 und 33

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

Mit falscher Angabe des Namens: Walter Dans!

34.               Krombholz, Josef

Gefreiter

* 22.09.1913
† 21.09.1942

Todes-/Vermissten-datum: 21.09.1942

Todes-/Vermisstenort: Nowyogatschik/ Sowjetunion
Grabanlage: Rossoschka

Straußnitz

Nr. 143

» Josef Krompholz ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rossoschka überführt worden. …

Todes-/Vermisstendatum: 21.09.1942

Todes-/Vermisstenort: Nowyogatschik. «

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. www.volksbund.de/graebersuche.html.

Unterschiedliche Schreibung des Familiennamens.

35.               Münzel, Eduard

Obergefreiter

* 21.08.1908
† 19.10.1944

Todes-/Vermisstendatum:19.10.1944

Todes-/Vermisstenort: Debrecen-Madarsko/ Ungarn

Straußnitz

Nr. 156

» Eduard Münzel ruht auf der Kriegsgräberstätte Debrecen. …

Todes-/Vermisstendatum: 19.10.1944

Todes-/Vermisstenort: Debrecen. «

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

36.               Riemer, Wilhelm

Obergefreiter

* 19.03.1912
† 27.01.1943

Todes-/Vermisstendatum: 27.01.1943

Todes-/Vermisstenort: Stalingrad/Sowjetunion

Grabanlage: Rossoschka

Straußnitz

Nr. 59

» Wilhelm Riemer konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Rossoschka war somit leider nicht möglich. Sein Name ist auf dem o.g. Friedhof an besonderer Stelle verzeichnet. …

Todes-/Vermisstendatum: 27.01.1943

Todes-/Vermisstenort: Stalingrad. «

Ergänzungen durch Angaben bei:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

www.volksbund.de/graebersuche.html.

Tabelle 3: Gefallene Soldaten aus Straußnitz, die nicht im Memorabilienbuch verzeichnet sind

Zwei weitere Fälle konnten im Geburtsregister von Česká Lípa, im Internet unter: www.weltkriegsopfer.de und in den Matrikeln abgeglichen werden

  Name, Vorname

Dienstgrad

Geburtsdatum

Todestag

Todes-/Vermisstendatum

Todes-/Vermisstenort

Grabanlage

Geburtsort

Hausnummer

Auszüge aus den Angaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und Matrikel Bemerkungen
37.               Grumbach, Arno

Rottenführer

* 18.02.1924
† 27.06.1944

Todes-/Vermisstendatum: 27.06.1944

Todes-/Vermisstenort: Busigny/Frankreich

Straußnitz

Nr. 122

Busigny, Frankreich Internet unter: www.weltkriegsopfer.de
38.               Strohbach, Franz Karl

Soldat

* 25.10.1903
† 28.08.1943

Todes-/Vermisstendatum: 28.08.1943

Todes-/Vermisstenort: Stanychne/Sowjetunion

Straußnitz Nr. 171 Matrikel17

ċ. 285

[alte Paginierung]

fol.18 271 Nr. 32:

» Begraben an der Straßenkreuzung bei dem Dorfe Stanitschnyi an der Straße Charkov-Krasnograd. «

siehe Abb. Nr.31

lt.: http://matriky.soalitomerice.cz

Kriegsschauplätze und Anzahl der gefallenen Soldaten

Eine statistische Darstellung der gefallenen Soldaten nach Kriegsschauplätzen geordnet zeigt folgendes Ergebnis:

Der Ort der Verwundung muss nicht in jedem Fall mit dem Todesort identisch sein.

1.      Sowjetunion: 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 10, 13, 14, 16, 17, 19, 21, 23, 24, 25, 28, 30, 31, 34, 36 u. 38

2.      Deutschland:  11, 12, 32 u. 33

3.      Frankreich: 29 u. 37

4.      Lettland: 18 u. 20

5.      Polen: 5 u. 26

6.      Kroatien: 15

7.      Slowakei: 22

8.      Italien: 27

9.      Ungarn: 35

Laut Angaben im Memorabilienbuch, www.weltkriegsopfer.de und Matrikel Leitmeritz fielen nach Ländern (in alphabetischer Reihenfolge) geordnet:

 

1.      Deutschland

2.      Frankreich

3.      Italien

4.      Kroatien

5.      Lettland

6.      Polen

7.      Slowakei

8.      Sowjetunion

9.      Ungarn

 

 

 

 

4 Soldaten

2 Soldaten

1 Soldat

1 Soldat

2 Soldaten

2 Soldaten

1 Soldat

24 Soldaten

1 Soldat

Traueranzeigen aus dem Memorabilienbuch

Abbildung 6 Abbildung 7 Abbildung 8 Abbildung 9
Abbildung 6, 7, 8, 9

Abbildung 10 Abbildung 11 Abbildung 12 Abbildung 13

Abbildung 10, 11, 12, 13

Abbildung 14 Abbildung 15 Abbildung 16 Zucker

Abbildung 14, 15, 16, 16a

Die schlechte Qualität der Anzeigen (Abb. 6–16) resultiert aus dem Zustand der Vorlagen. Neben eingeklebten Traueranzeigen enthält das Memorabilienbuch auch lose beigelegte Ausschnitte. Es ist eventuell deshalb davon auszugehen, dass einige verlorengegangen sind.

Weitere Dokumente

Die hier gezeigten Dokumente haben unmittelbaren bzw. mittelbaren Bezug zu den gefallenen Soldaten. Sie wurden in den meisten Fällen im verkleinerten Maßstab dargestellt, lediglich um die Lesbarkeit bestimmter Dokumente zu gewährleisten würde der Maßstab 1:1 gewählt. Zur Verfügung gestellt wurden sie von Petr Fletcher, Stružnice, Gerhard Wöhle, Dodendorf und verschiedenen Archiven in der Tschechischen Republik.

Obergefreiter Franz Patzner

Abbildung 17

Franz Patzner (Nr. 15)

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Abbildung 18

Karl Pietschmann (Nr. 21)

Wilhelm Wöhle

Abbildung 19

Wilhelm Wöhle (Nr. 29)

Wu00F6hle.Brief

Abbildung 20

Kopie eines Schreibens der Evangelischen Kirche in Deutschland. Kirchenkanzlei f. d. Gliedkirchen in der DDR. Abteilung Gräberfürsorge. Berlin an Richard Wöhle, den Vater des gefallenen Gefreiten Wilhelm Wöhle (Nr. 29).

struznice23

Abbildung 21

Geburtshaus von Wilhelm Wöhle (Nr. 29) in Straußnitz Nr. 23.

1940

Abbildung 22

Abbildung des Reserve-Lazaretts Arnsbergschule in Arnstadt in Thüringen, in dem der Obergefreite Alfred Jahnel (Nr. 11) starb. Er wurde auf dem Ehrenteil des Friedhofs in Arnstadt beerdigt.

Nepojmenovaný 1

Abbildung 23.1 und 23.2

Doppelseite aus dem Geburts-Buch (Taufregister) der Kirchengemeinde Straußnitz mit Angaben zu dem Obergefreiten Walter Fischer (Nr. 6).

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Abbildung 24

Abbildung des Unteroffiziers Karl Pietschmann (Nr. 21) mit Nennung der Auszeichnungen aus der Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl.

DSCF0438

Abbildung 25

Auszeichnungen des Feldwebels Karl Pietschmann (Nr. 21). Kopie einer Seite aus der Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl.

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Abbildung 26

Abschrift eines Antrages zur Verleihung des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz für den Feldwebel Karl Pietschmann (Nr. 21).

Nepojmenovaný 2

Abbildung 26

Doppelseite aus dem Geburts-Buch (Taufregister) Seite 50 der Kirchengemeinde Straußnitz mit Angaben zu dem Obergefreiten Karl Josef Pietschmann (Nr. 20).

DSCF7815

Abbildung 28

Einband der Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl.16 [Handschrift, Schreibmaschinendurchschriften, eingeklebte Fotos usw.]. Neustadtl 1893–1944. 42 x 27 cm. Nicht paginiert.

DSCF7839

Abbildung 29

Einband-Etikett der Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl mit alter Bezeichnung: Schulchronik. Fortsetzung Schuljahr 1892/94. II. [Band] und alter Inventarnummer.

Nepojmenovaný 3

Abbildung 30

Abbildung eines Ausschnitts aus einer Doppelseite des Matrikelbuchs der Kirchengemeinde Straußnitz19 mit Angaben zu dem Soldaten Franz Karl Strohbach (Nr. 38).

Doms-Möckern I

Abbildung 31

Abbildung der Kriegsgräberstätte der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Rogätz, Magdeburger Straße

Doms MöckernII

Abbildung 32

Abbildung des Grabsteins des gefallenen Soldaten Walter Doms auf der Kriegsgräberstätte der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Rogätz, Magdeburger Straße.

Quellenangaben der Abbildungen 

Abbildung 1

Ing. David Tröschel, Žandov.

Abbildung 2–16

Memorabilienbuch von Straußnitz. Státní okresní archiv Česká Lípa. FÚ Stružnice, karton 8, Pamětnice 1853–1944.

Abbildung 17 u. 22

Archiv Petr Fletcher, Stružnice.

Abbildung 18, 24, 25, 26, 29 u. 30

Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl. Standort der Handschrift: Státní okresní archiv Česká Lípa. Inventarnummer 66. Karton 6V.

Abbildung 19, 20 u. 21

wurde vom Bruder Wilhelm Wöhles, Gerhard Wöhle, 39171 Sülzetal Ortsteil Dodendorf bei Magdeburg, zur Verfügung gestellt.

Abbildung 27.1 u. 27.2

Geburts-Buch (Taufregister) der Kirchengemeinde Straußnitz.

Standort: Kreisgeburtsregister Česká Lípa.

Abbildung 23.1, 23.2, 26, 26.1 u. 26.2

Kreisgeburtsregister Česká Lípa.

Abbildung 32

Abbildung der Kriegsgräberstätte der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Rogätz, Magdeburger Straße.

Abbildung 33

Abbildung des Grabsteins des gefallenen Soldaten Walter Doms auf der Kriegsgräberstätte der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in Rogätz, Magdeburger Straße.

Anmerkungen

1 Memorabilienbuch von Straußnitz. [Handschrift. M. zahlr. Teils eingeklebten Fotos, handgezeichneten Plänen von Straußnitz und Schönborn, beiliegenden Todesanzeigen und diversen Zeitungsausschnitten zu aktuellen Ereignissen]. Straußnitz [1853–1945]. 4°. 307 S. Hldr. d. Zt. – Einband-Rückentitel lautet: Memorabilien Buch für die Gemeinde Strausnitz (so!). (lat. memorabilis = denkwürdig; pl. Memorabilia; eingedeutschte Pluralform: Memorabilien) bezeichnet eine Denkwürdigkeit, die zumeist als Nachricht oder auch literarische Sammlung gefasst ist. – Standort der Handschrift: Státní okresní archiv Česká Lípa. FÚ Stružnice, karton 8, Pamětnice 1853–1944.

2 N°= Nummer

3 geb. = geboren

4 EK II = Eisernes Kreuz II. Klasse. Deutsche Kriegsauszeichnung

5 R.I.P. = (lat.: Requiescat in pace ). = Ruhe in Frieden

6 24h = (lat.h = hora)

7 Uffz. = Unteroffizier

8 ndl. = nördlich

9 hl. = Heilige (Seelen- oder Totenmesse für die Gefallenen)

10 Mnch.-Gladbach = Mönchengladbach

11 a. 18. S. n. Pf. = am 18. Sonntag nach Pfingsten

12 Kl. Ostmedaille = Kleine Ostmedaille. Deutsche Militärauszeichnung im Zweiten Weltkrieg

13 Inf. Ers. Batt. = Infanterie Ersatz Bataillon

14 Obgefr. = Obergefreiter

15 Gefr. = Gefreiter

16 Chronik der Deutschen Grundschule in Neustadtl. [Handschrift, Schreibmaschinendurchschriften, eingeklebte Fotos usw.]. Neustadtl 1893–1944. 42 x 27 cm. Nicht paginiert. – Standort der Handschrift: Státní okresní archiv Česká Lípa. Inventarnummer 66. Karton 6V.

17 Matrikel (lat. matricula = Stamm). Pfarrmatrikel der Kirchengemeinde Straußnitz mit Angaben aller Taufen, Trauungen und Sterbefälle.

18 fol. (lat. folio = Doppelseite).

19 Matrikelbuch der der Gemeinde Straußnitz. (Bd. 4). Straußnitz 1868–1905. 311 S. Standort der Handschrift: Státní oblastní archiv v Litoměřicích (SOA).

.

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